Ich arbeite an einem kombinatorischen Optimierungsproblem, von dem ich vermute, dass es NP-schwer ist, und ein genetischer Algorithmus hat mit unserem Datensatz gut funktioniert. Wir sind eine Forschungsgruppe und planen, unsere Ergebnisse in unserem Fachgebiet (nicht in Mathematik oder Informatik) zu veröffentlichen, und ich würde gerne die Frage der NP-Härte untersuchen, bevor ich das Manuskript zur Begutachtung abschicke.
Es gibt zwei Hauptfragen:
1) Ich würde gerne wissen, ob dieses spezielle Optimierungsproblem bereits untersucht wurde. Ich habe die Literatur intensiv durchforstet, aber nichts genau Gleiches gefunden.
2) Wenn das Problem noch nicht untersucht worden ist, könnte ich mich an einem Reduzierbarkeitsbeweis versuchen und hätte gerne einige Hinweise auf gute NP-komplette Kandidaten für die Reduzierung.
Das Problem kann auf zwei Arten beschrieben werden: als Teilsequenzvariante und als bipartites Graphenproblem.
In der Teilsequenz-Variante möchte ich eine "entspannte" Teilsequenz finden, die Permutationen zulässt, und optimieren, um die Permutationsanzahl zu minimieren. Zum Beispiel: (. = ein beliebiges anderes Zeichen)
Abfrage: abc, Ziel: ..b.a.b.c., Ergebnis: abc (normale Teilsequenz)
Abfrage: abc, Ziel: ..b.a.c.a., Ergebnis: bac (Teilsequenz mit einer Permutation)
Bei der zweistufigen Formulierung handelt es sich um ein Matching-Problem oder ein lineares Zuordnungsproblem, bei dem der Graph in Abfragezeichenknoten und Zielzeichenknoten unterteilt ist. Die Kanten verbinden die Abfragezeichen mit den Zielzeichen, so dass es genau eine Kante von jedem Abfragezeichen zu einem Zielzeichen gibt. Die Zielfunktion besteht darin, die Anzahl der Kantenkreuzungen (in der Literatur auch "Kreuzungszahl" genannt) zu minimieren. Dies ähnelt den Algorithmen für das Layout von zweistufigen Graphen, die die Knoten neu anordnen, um Kantenkreuzungen zu minimieren, aber mein Problem erfordert, dass beide Knotenreihenfolgen fest bleiben.
Was sagen die Experten zu den Fragen 1 und 2?
Vielen Dank im Voraus!